Paris schloss die Frühjahr/Sommer-2027-Damensaison mit einem etwas kleineren Kalender als ein Jahr zuvor ab: Vom 28. September bis zum 6. Oktober 2026 standen 68 Shows und 34 Präsentationen auf dem Programm, gegenüber 74 Shows und 37 Präsentationen für Frühjahr/Sommer 2026, wie Vogue berichtet.

Es gab zwei Designerdebüts. Drew Henry präsentierte seine erste Kollektion als Artistic Director von Courrèges, und Kai Nesselrath gab sein Debüt als Design Director von Carven. Für mehrere der größten Modehäuser war es die dritte Saison unter neuer Führung: Jonathan Anderson bei Dior, Matthieu Blazy bei Chanel und Pierpaolo Piccioli bei Balenciaga sowie Jack McCollough und Lazaro Hernandez bei Loewe.

Dior zeigte seine Kollektion in den Tuilerien mit federleichter Schneiderkunst und transparenten Lagen. Chanel übernahm das Grand Palais, dessen Kulisse Vögel im Flug unter einem leuchtenden Mond zeigte; zum Auftakt las Nicole Kidman aus Virginia Woolfs Orlando. Alessandro Michele von Valentino bat jeden Gast, ein Buch in die Bibliothèque Sainte-Geneviève mitzubringen, und Michael Rider zeigte für Celine 71 Looks.

Louis Vuitton schloss die Woche am 6. Oktober vor dem Louvre mit einer von Nicolas Ghesquière entworfenen Kollektion ab, die Ergonomie und die natürliche Bewegung des Körpers in den Mittelpunkt stellte – mit ultraleichten Stoffen, fließender Schneiderkunst und Second-Skin-Pieces.

Auch kommerzielle Kooperationen standen auf dem Programm: Die erste Kollektion von Zara mit John Galliano wurde am 1. Oktober präsentiert, und die H&M-Kollaboration mit Elie Saab kommt am 22. Oktober in den Verkauf.

Quellen

  1. Vogue: Paris Fashion Week Cheat Sheet, Spring/Summer 2027
  2. Town & Country: The Best Moments from Paris Fashion Week Spring/Summer 2027

Foto: Das Mittelschiff des Grand Palais in Paris, wo Chanel seine Frühjahr/Sommer-2027-Kollektion zeigte. Ibex73, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0.